Die Naturfotografin Donna Voorhees wurde in Kanada bei ihrer Arbeit in der Wildnis von einem Wolf gebissen. Kurz nachdem sie im John F. Kennedy Airport in New York landet, verwandelt sie sich auf der Damentoilette am Terminal in eine wolfsähnliche, blutrünstige Bestie und geht wahllos auf Menschen los. Wer nicht getötet wird, verwandelt sich binnen Sekunden ebenfalls in einen Wolf. Unter der Leitung von Lt. General Monning gelingt es dem Militär, die Situation unter Kontrolle zu bringen, alle Infizierten, die wieder eine Menschliche Gestalt haben, werden unter Quarantäne gestellt. Sobald sich ihr Puls erhöht, beginnt die Metamorphose jedoch erneut, was die Situation schnell eskalieren lässt. Während Major Brian Hoffman Patient Zero sucht, um so ein Antiserum zu gewinnen, sieht Lt. General Monning in diesen Kreaturen eine einmalige Gelegenheit, diese für militärische Zwecke einzusetzen. Beim Versuch Major Brian Hoffman auszubooten eskaliert die Situation, als die Wölfe in der Stadt außer Kontrolle geraten. Die Epidemie verbreitet sich wie ein Lauffeuer, der Präsident gibt den Befehl, Manhattan zu bombardieren, um so die Ausbreitung einzudämmen, doch ...
Kommentar
Nachdem The Asylum es geschafft hat, mich von ihren schäbig produzierten Filmen so abzuschrecken, dass ich nie wieder einen Film von ihnen sehen wollte, hatte ich beim Kauf dieses Werks übersehen, dass er von denen produziert wurde. Ich habe aber noch mal Glück gehabt, das totale Desaster ist ausgeblieben. Sie haben es diesmal durchaus geschafft, einen ansehbaren Film abzuliefern. Die Story wird kurzweilig ohne Längen vorangetragen und auch die Darsteller wirken nicht ganz so hölzern wie sonst. Mit Craig Sheffer (Cabal - Die Brut der Nacht, Rock Aliens), Dennis Haysbert (The 13th Floor), Kate Vernon (Pretty in Pink), Ernie Hudson (Ghostbusters - Die Geisterjäger) und Bill Duke (Predator) konnten diesmal sogar ein paar durchaus bekannte Schauspieler gewonnen werden, die ihre Sache im Rahmen der Möglichkeiten ordentlich machen.
Allerdings wurde bei den CGI-Effekten deutlich gespart, diese wirken wie für The Asylum typisch eher Low Budget mäßig, halt auf dem Niveau einer einfachen TV-Produktion, sind damit aber noch besser als erwartet. Man muss sich mit diesem trashigen Look einfach arrangieren, dann passt das schon. Dafür ist der Blutgehalt hoch genug, um Spaß zu machen. Auch der 3D-Effekt kommt auf Blu-ray nicht schlecht rüber, so dass ich mich durchaus unterhalten fühlte.
Fazit: Werwölfe made by The Asylum - besser als erwartet, aber bestenfalls Mittelmaß.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei Great Movies auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D erschienen.
Qualität aus dem Hause The Asylum: Der Film heißt "Battledogs", auf dem Cover sehen die Kreaturen aus wie übergroße Ratten und der DVD-Text spricht von "wolfsähnlichen Wesen".<br>
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Die Geschichte ist schnell erzählt: Die Fotojournalistin Donna Vorhees (bestimmt die Schwester von Jason) wurde in Canada von einem schwarzen Wolf gebissen und plötzlich verwandelt sie sich ab und zu in einen Werfolf. Wer von einem Werwolf gebissen wird, wird ebenfalls zu einem. Natürlich wird das Militär darauf aufmerksam und will die Wölfe nun als Supersoldaten in Krisengebieten einsetzen.<br>
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Der Film bietet Logiklücken, wohin das Auge schaut, dazu absolut stereotype Charaktere und sogar absolute Fehlbesetzungen im Cast. Mal ehrlich, Bill Duke als Präsident der Vereinigten Staaten, das ist in etwa so glaubwürdig wie DJ Qualls als Terminator. Duke könnte ohne weiteres Makeup problemlos in nem Zombiefilm mitspielen...<br>
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Naja, irgendwann brechen alle Werwölfe halt aus, was das Militär dazu veranlasst, erstmal alle Brücken wegzubomben (die Brücken halten aber problemlos so 6 bis 7 Volltreffer mit Raketen aus... stabile Bauweise!) und zum Ende hin wird nochmal halb Manhatten eingeäschert. Dann ist der Film ziemlich abrupt vorbei.<br>
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Was den Film halbwegs rettet ist, dass die CGI-Effekte gar nicht mal so schlecht aussehen, wie man es befürchtet hatte. Das ist aber leider auch schon alles, was man positiv über diesen Film sagen kann.
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