Gezora, Ganime, Kameba: Kessen! Nankai no daikaijÃ
Alternativtitel:
Aliens - Monster des Grauens greifen an Kessen! Nankai no daikaijû Monster des Grauens The Space Amoeba Supesu Amiiba Yog: Monster from Space Yog: The Space Amoeba
Eine Raumkapsel wird in der Nähe des Jupiters von einem außerirdischen Nebelwesen übernommen und verschwindet auch prompt von den Radarschirmen der Bodenstation auf der Erde. Kurze Zeit später landet die Kapsel in der Südsee nahe einer abgelegenen Insel, die bisher nur von einigen primitiven Ureinwohnern bewohnt wird. Das soll sich jedoch ändern, denn ein japanischer Reiseanbieter will das Eiland in ein Touristenparadies verwandeln. Man schickt eine kleine Delegation zu der Insel, unter der sich auch ein Fotograf befindet, der aus einem Flugzeug eben jene mysteriöse Kapsel landen gesehen hat. Leider glaubt ihm kein Mensch. An Bord des Passagierschiffs, das die Reisegruppe an ihr Ziel bringt, schließt sich ein weiterer Wissenschaftler an, der aber später als Spion der Konkurrenz entlarvt werden kann. Doch kaum ist man auf der Insel angekommen, da gehen die Probleme auch schon los. Das Nebelwesen kann den Geist von Tieren übernehmen und sie zu gewaltiger Größe heranwachsen lassen. Die Reisegruppe und die Ureinwohner der Insel sind plötzlich dem Terror von Monstern in Gestalt eines riesigen Kalmars, einem gigantischen Krebs und einer Monster-Schildkröte ausgeliefert. Das außerirdische Geistwesen will sich von dieser Insel aus beginnend die gesamte Erde Untertan machen. Wird es den tapferen Helden gelingen, noch rechtzeitig eine wirksame Waffe gegen den vermeintlich unbesiegbaren Feind zu finden?
Kommentar
Und wieder einmal schickt Ishirô Honda riesige Monster auf die Menschheit los. Godzilla bleibt dieses mal im Kostümschrank am Haken hängen, dafür geben sich ein riesiger Kalmar, ein gigantischer Krebs und eine Monster-Schildkröte die Ehre. Es werden auch keine japanischen Großstädte dem Erdboden gleich gemacht, was sicherlich viele Kaijū Eiga-Fans nicht gerade gut heißen. Ausgleichend dafür ist der Film einfach nur herrlich kindlich naiv. Die "Waffe", die schließlich gegen die Außerirdischen gefunden wird, ist geradezu lächerlich und deren Anwendung einfach nur zum Brüllen komisch.
Die Monster sind - wie eigentlich immer bei Ishirô Honda - mit viel Liebe gestaltet und toll in Szene gesetzt. Besonders gut gefallen hat mir der Kalmar, man sieht zwar, dass ein Mann im Kostüm steckt, wenn er auf seinen Tentakeln an Land kommt, doch das interessiert bei dieser Sorte Film eh' niemanden. Die Eingeborenen der Insel sind eindeutig Japaner, die man in schlechte Kostüme gepackt hat. Trashfans kommen also durchaus auf ihre Kosten. Zum Glück hat man nicht versucht Japaner wie Afrikaner aussehen zu lassen, wie es zum Beispiel bei Gappa - Frankensteins fliegende Monster der Fall war (solche Bilder brennen sich für immer ins Gehirn, ehrlich!)
Fazit: Wer die alten japanischen Monsterfilmchen mag und nicht enttäuscht darüber ist, wenn ausnahmsweise Mal keine Großstadt dem Erboden gleichgemacht wird, kann man mit dem Film auch tatsächlich Spaß haben. Die restlichen 98,5% der Weltbevölkerung sollten besser die Finger davon lassen.
Filmreview von: schnuff
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei MAWA / Cine Plus / VCL und bei Shock DVD Entertainment auf DVD erschienen.
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