Bei einem Konzert des Starpianisten Anthony Lawrence erblickt der Wissenschaftler Dr. Igor Markoff dessen Tochter Patricia und ist von ihr augenblicklich fasziniert. Sie sieht seiner verstorbenen Frau auf fast unnatürliche Weise ähnlich. Markoff beschließt, dass er die junge Frau heiraten wird, und beginnt, um sie zu werben. Doch Patricia ist bereits verlobt und fühlt sich von Dr. Markoff belästigt. Ihr Vater beschließt deshalb eines Tages den sturen Wissenschaftler aufzusuchen, damit der Terror endlich ein Ende hat. Doch Markoff will sich nicht geschlagen geben. Er erforscht die seltene Krankheit Acromegalie, bei der es zu unkontrollierten Knochenwucherungen kommt. Markoff überwältigt Lawrence und spritzt ihm ein Serum, das ihn mit dieser Krankheit infiziert. Der Pianist kann schon bald seinen Beruf nicht mehr ausüben, einen Zusammenhang mit seinem Besuch bei Markoff sieht er aber noch nicht. Der wird ihm erst klar, als ihm sein behandelnder Arzt Markoff als ausgemachten Experten für diese seltene Krankheit empfiehlt. Lawrence wird klar, dass alles auf einen teuflischen Handel mit Markoff hinauslaufen soll ...
Kommentar
Der Film beginnt recht vielversprechend, denn schon nach den ersten Minuten ahnt man den Wahnsinn, der in Dr. Markoff steckt. J. Carrol Naish spielt den wahnsinnigen Wissenschaftler wirklich ausgezeichnet, der an einigen Stellen mit seinem hypnotischen Blick an den großen Svengali erinnert. Die Grundidee des Films verspricht gute Unterhaltung, doch leider wird es ab der Verwandlung von Patricias Vater ein wenig langweilig. Da es Regisseur Sam Newfield nicht schafft, mit dem "Monster" Spannung zu erzeugen, baut er stattdessen einen Gorilla in den Film ein, der hier vollkommen deplatziert ist. Dabei sieht der entstellte Pianist wirklich gruselig aus im Vergleich zum typischen Menschen im Gorilla-Kostüm.
Fazit: "The Monster Maker" startet als vielversprechender Horror-Klassiker, doch kommt in der zweiten Hälfte des Films leider ein wenig Langeweile auf. Ein Gorilla, der als Mordwaffe eingesetzt werden soll, rettet die Spannung leider auch nicht. Unter dem Strich schafft es der Film damit nicht über das Mittelmaß hinaus. Das ist besonders schade für J. Carrol Naish, der seine Rolle als wahnsinniger Wissenschaftler wirklich gut spielt.
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